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Die Diakonissin : ein Lebensbild / von Karl Gutzkow
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Erfolg und ſo anhänglich und edel waren die Em⸗ pfindungen des Oberſten van der Buſch, daß er ſeiner jungen Braut nicht etwa zumuthete, die Müh⸗ ſeligkeiten einer ſo langen Reiſe zu ertragen und ſich von dem heimatlichen Boden trennen zu ſollen, er verſprach ſeinen Aufenthalt künftig in Deutſchland zu nehmen. Da die Penſion, die er zu beziehen hoffen durfte, nach der Länge ſeiner Dienſtzeit bemeſſen wurde, ſo wollte er, um ein gewiſſes, ſein ganzes zukünftiges Leben angenehm ſicherſtellendes Maaß zu erreichen, noch auf drei Jahre nach Java zurückkehren. Die Zartheit ſeiner Empfindungen ging ſoweit, daß er ſeiner Braut eine Sicherſtellung für ihre Zukunft in aller Förm⸗ lichkeit gab. Die Reiſe war mit Gefahren verknüpft, das Fieber richtete unter den Europäern auf Java furchtbare Verheerungen an; ſo ſchied van der Buſch von Deutſchland faſt ſchon wie der Gatte ſeiner Geliebten, er kaufte ſie für den Fall ſeines immer möglichen Todes in einer Londoner Lebens⸗ verſicherung ein. Und um die Beweiſe der liebe⸗ vollſten, ja faſt väterlichen Fürſorge für das Wohl der Familie, mit der ſich der Edle verbinden wollte, noch zu vermehren, machte er dem Bruder ſeiner