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Welch zärtliche, gebildete, feinfühlende Mutter Hor⸗ tenſe war, iſt bekannt; ſie iſt die poetiſchſte Erſchei⸗ nung im Cyklus der napoleoniſchen Frauen und ihr Sohn ſpricht in ſeinen Werken vielfach mit derſelben Rührung und Verehrung von ihr wie Cäſar von ſei⸗ ner ausgezeichneten Mutter Aurelia, von ſeiner vor⸗ trefflichen Tante Julia.
Von Cäſar's Mutter ſpricht ſelbſt Tacitus anerken⸗ nend, indem er ſagt:„So hat, wie uns gemeldet wird, Cornelia, die Mutter der Gracchen, Aurelia, die Mutter Cäſar's, Atia, die Mutter des Auguſtus, der Erziehung ihrer Kinder vorgeſtanden, aus denen ſie große Männer herangebildet.“
Wenn auch Napoleon ein großer Mann geworden, ſo hat er dies gewiß der ausgezeichneten mütterlichen Erziehung mit zu verdanken.
Was für Cäſar die Aufrichtung der Trophäen ſei⸗ nes Oheims Marius war, das war für Napoleon die Rückkehr der Aſche des Kaiſers, ſeines Oheims, und für die Pietät, von der ich früher ſprach, geben die rüh⸗ renden Worte Zeugniß, welche Napoleon von Ham aus, wo er eben gefangen ſaß, an den Schatten des Kaiſers richtete, deſſen irdiſche Ueberreſte im Triumph nach Paris geführt wurden.
„Majeſtät!“ ſchrieb Napoleon hinter dem Gitterfen⸗


