Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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fenſter von Ham am Tage des Einzugs der kaiſer⸗ lichen Leiche in Paris.Majeſtät! Sie kehren in Ihre Hauptſtadt zurück und das zahlreich ver⸗ ſammelte Volk begrüßt Ihre Rückkehr; aber ich, aus der Tiefe meines Gefängniſſes, kann nur einen Strahl der Sonne bemerken, die Ihrem Be⸗ gräbniſſe leuchtet. 8

Zürnen Sie nicht Ihrer Familie, daß ſie nicht ge⸗ genwärtig iſt, Sie zu empfangen; Ihre Verbannung und Ihr Unglück haben mit dem Leben aufgehört, das unſerige dauert immer fort!

Sie ſind auf einem Felſen geſtorben, fern von dem Vaterlande und den Ihrigen; die Hand eines Sohnes hat nicht Ihre Augen geſchloſſen.

Heute noch wird kein Verwandter Ihren Leichenzug führen.

Montholon, den Sie am meiſten unter Ihren er⸗ gebenen Gefährten liebten, hat Ihnen die Dienſte eines Sohnes erwieſen; er iſt Ihrem Gedanken, Ihrem letz⸗ ten Willen treu geblieben, er hat mir Ihre letzten Worte hinterbracht, er iſt mit mir im Gefängniſſe.

Ein franzöſiſches Schiff, von einem edlen jungen Manne geführt, forderte Ihre Aſche. Vergebens ſuch⸗ ten Sie auf dem Verdeck den einen oder den andern der Ihrigen. Ihre Familie war nicht dabei.