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Dieſer Brief athmet ganz jene Zuverſicht, die ihn beſeelte, daß er berufen ſei, die Miſſion ſeines Oheims weiter zu führen, und dieſe Zuverſicht, die ſich auch in ſeinem fataliſtiſchen Motto:„Je monte“ widerſpiegelte, iſt homogen mit Cäſar's Zuverſicht, daß er berufen ſei, die Erbſchaft ſeines Oheims Marius anzutreten.
Ueberhaupt macht ſich bei Napoleon wie bei Cäſar ein gewiſſer fataliſtiſcher Zug geltend.
Der erſtere erwartete ſein Heil von gewiſſen Tagen, wie vom zweiten December, weil ſein Oheim an dieſem Tage bei Auſterlitz ſiegte. Der zweite nimmt es beim Uebergang über den Rubicon für eine gute Vorbedeu⸗ tung, daß ihm im Traume ein Luftgebild erſchien, das ihm den Weg nach Rom zeigte.
Beiden gemeinſam iſt das Hängen an gewiſſen Symbolen. Cäſar hält die Trophäen des Marius hoch, Napoleon erſcheint in Boulogne im Corſicanerhute und in den Stiefeln ſeines Oheims und läßt den abgerichteten Adler über ſeinem Haupte aufſteigen. Wem fiele dabei nicht der Cultus des ſilbernen Adlers des Marius ein?*)
*) Ein Beurtheiler des napoleoniſchen„Cäſar“ warf dem kai⸗ ſerlichen Autor vor, daß er Catilina nur deshalb rehabilitirt habe, weil derſelbe den Adler des Marius hervorholte, ſodaß die Sol⸗ daten ihm zuliefen. Denn dadurch erinnerte er an jene Offiziere, die unter den Bourbonen bonapartiſtiſche Verſchwörungen anzettelten.


