Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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um ihr Autodafé mit Muße zu Ende bringen zu können. Ihrer Geiſtesgegenwart war es alſo zu ver⸗ danken, daß in dem Proceſſe ſo wenig an den Tag kam.

Louis Napoleon bewahrte der Gordon auch noch lange ein wohlwollendes Andenken. Er ſprach noch, als ihn Louis Blanc in Ham beſuchte, liebevoll von ihr.

Faſt gleichzeitig hatte Louis Napoleon die damals fünfzehn Jahre alte Königin von Portugal ins Auge gefaßt. Das Portrait Maria da Gloria's hatte Ein⸗ druck auf ihn gemacht, und er wäre nicht abgeneigt geweſen, König von Portugal zu werden. Aber die Sache ging nicht recht zuſammen, ſo große Mühe ſich auch ſeine Verwandten gaben. Louis Napoleon ver⸗ zichtete am 14. December 1835 in einem officiöſen Briefe auf die portugieſiſche Candidatur, indem er ſchrieb:

Ueberzeugt, daß der große Name, den ich führe, für meine Mitbürger nicht immer eine Urſache zur Ausſchließung ſein wird, weil er ſie an fünfzehn ruhm⸗ reiche Jahre erinnert, warte ich mit Ruhe in einem freien gaſtlichen Lande die Zeit ab, wo das Volk die⸗ jenigen in ſeinen Schooß zurückrufen wird, welche im Jahre 1815 von den Fremden verbannt wurden. Die Hoffnung, einſt Frankreich als Soldat und Bürger dienen zu können, ſtärkt meine Seele und gilt in meinen Augen mehr als alle Throne der Welt.