Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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iſt ſeine weinende, zitternde Mutter in Wirklichkeit hinterdrein, und als ſie ihn endlich ausfindig gemacht hat, erkrankt er in einem Hauſe, in welchem der öſter⸗ reichiſche Feldmarſchalllieutenant Geppert einquartiert iſt, der den Oberbefehl über die öſterreichiſchen Truppen führt, welche ſo eben die Revolution in Italien nieder⸗ getreten haben.

Wenn Geppert Napoleon entdeckt, ſo läßt er ihn ebenſo gewiß erſchießen, wie Sulla Cäſar ſicher um einen Kopf kürzer gemacht haben würde, wenn er ihm in die Hände gefallen wäre, ehe die Veſtalinnen ein gutes, rettendes Wort für ihn einlegten.

Aber Hortenſe weiß den Sohn den Blicken Geppert's zu entziehen, er entkommt als Bedienter verkleidet, in⸗ dem er ſich auf den Bock des Wagens ſetzt, der ſeine Mutter mit Geppert's Erlaubniß nach der Schweiz bringen ſoll.

Und nun kommt das Liebesleben Napoleon's, wel⸗ ches nicht weniger bewegt iſt als jenes Cäſar's, deſ⸗ ſen poetiſche Liebſchaften wir dem Leſer vor Augen ge⸗ führt haben, Alles beiſeite laſſend, was auf Cäſar in dieſer Beziehung ein ſchiefes Licht werfen konnte und poetiſch keine Berechtigung hatte. Denn wenn zum Beiſpiel Cäſar ein Verhältniß mit Mucia, der Gemahlin ſeines Bundesgenoſſen Pompejus, anſpinnt,

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