Cäſar wird von Sulla für einen gefährlichen Aben⸗ teurer gehalten— auch Napoleon III. galt als Jüngling der europäiſchen Diplomatie für einen Abenteurer, deſſen man ſich um jeden Preis entledigen wollte.
In den Archiven Modenas fand ſich ein Steckbrief, in welchem Metternich vor Louis warnt, der ſich im Jahre 1831 in die italieniſchen Revolutionshändel ein⸗ gelaſſen hatte. Ein öſterreichiſcher Staatsmann ſchrieb 1831 einem Collegen:
„Wenn dieſer junge Mann, welcher ſich noch für einen Prinzen hält, erſt gefangen genommen worden iſt, dann ſoll er durch die Weiſe, in welcher wir ihn behandeln werden, ſchon erfahren, was er eigent⸗ lich iſt!“
Die italieniſche Erhebung macht Fiasco und Napo⸗ leon ſchlägt ſich nun tagelang als Flüchtling in den⸗ ſelben ſabiner Bergen umher, in welchen Cäſar neun⸗ zehnthalbhundert Jahre früher rathlos, hülflos umher⸗ irrte.
Cäſar übernachtete in den Weinbergen, Napoleon ſchlief in derſelben Gegend auf Steinhaufen, welche die Landſtraße beſäumten.
Cäſar wird, als er hülflos umherirrt, von ſeiner Gemahlin geſucht, wie nur ein Kind von ſeiner wei⸗ nenden Mutter geſucht werden kann— hinter Napoleon


