Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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ſultaten, wenn man die Parallele zwiſchen Cäſar und Napoleon weiter führt und beider Anlagen, Neigungen und Lebenslauf vergleicht.

Faſſen wir zunächſt beider Jugendjahre ins Auge.

Cäſar muß als Flüchtling umherirren und ſieht ſich bei jedem Schritte bedroht— Napoleon III. iſt ſchon Flüchtling, als er ſieben Jahre alt iſt. Hortenſe muß mit ihm aus Paris fliehen und ſein Leben ſchwebt mehrfach in Gefahr.

Die königlichen Garden hatten in Dijon bereits das Zimmer, in welchem ſich Hortenſe mit ihrem Sohn befand, erſtürmt und ſchwangen ihre Säbel über Mutter und Sohn. Da trat zum Glück der öſterreichiſche Haupt⸗ mann Graf Woyna, der die Königin nach der Schweiz zu geleiten hatte, in die Stube. Er hatte die ſeinem Schutze Anvertrauten nur auf eine kurze Zeit verlaſſen, um ſich eine Brille zu kaufen, und kam gerade zur vechten Zeit, die Raſenden zu Paaren zu treiben.

Ein halbes Jahr ſpäter ging eine förmlich organi⸗ ſirte Mordbrennerbande mit dem Plane um, alle Mit⸗ glieder der Familie Bonaparte zu ermorden. Der öſter⸗ reichiſche General Rochmann, der in Lyon die Truppen der Verbündeten befehligte, ſchickte einen Offizier an die

ſich eben in Aix aufhaltende Hortenſe ab, auf deren

Sohn es die Verſchworenen zunächſt abgeſehen hatten.

Lucian Herbert, Bis zum Rubicon. IV. 13