Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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ſcheidende Merkmal Europas gegenüber dem Sultanis⸗ mus und der Prieſterherrſchaft des Orients, die poli⸗ tiſche und religiöſe Freiheit, energiſch entwickelt. Da es in Rom damals einen Mittelſtand wie die heutige Bourgeviſie nicht gab, ſo fehlte auch Cäſar der wahre Träger des Freiheitsprincips, der Stand, mit dem er die Gewalt hätte theilen können, ſobald er die Ariſto⸗ kratie, der er durch Geburt angehörte, bekämpft und vernichtet hatte. Es blieb ihm eben nichts übrig, als der einzige Ariſtokrat zu ſein, alle Machtvollkommenheit und Autorität in ſich zu faſſen, ſoweit es der Sol⸗ dateska gefiel, die nicht umſonſt den Rubicon über⸗ ſchritten haben wollte.“

Selbſt in der oſtentativen Verleugnung des Ariſto⸗ kraten, der doch in beiden ſteckt, treffen Cäſar und Napoleon III. alſo zuſammen. Der eine nennt ſich mit Vorliebe den Neffen des Emporkömmlings Marius, der andere ſpielt unmittelbar nach dem Staatsſtreiche den Parvenu und vergißt, daß ſeine Wiege neben einem Throne ſtand, daß bei ſeiner Geburt die Ka⸗ nonen der Invaliden donnerten, daß, wenn in ſeiner Familie von einem Parvenu die Rede ſein kann, dieſer Parvenu ſein Onkel war, nicht er, der Königsſohn und Kaiſerneffe.

Aber man kommt zu noch weit frappantern Re⸗

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