Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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ſeinen bezeichnendſten Symbolen aufgeſpeichert lag, ent⸗ wickelt hatte, betrat der Operprieſter das eigentliche Heiligthum, die Jugendgöttin über ſeinem Haupte in die Höhe haltend, ſodaß ſie alle Verſammelten ſehen konnten.

Das innerſte Heiligthum des Tempels bildete ein Säulenbau, in deſſen Mitte der Hauptgott koloſſal aus Holz geſchnitzt ſtand.

Sein Haupt trug einen rieſenhaften Helm von Eiſen, und die rechte Hand hielt einen Schild.

Rechts und links von dem oberſten Gotte dehnten ſich in langer Reihe auf hölzernen, mit Tüchern be⸗ hängten Geſtellen die Metallſtatuen der Nebengötter aus, niedrig, von der Höhe einer großen Spanne.

Da thronte der gewaltige Kriegsgott und friedlich und verträglich ſtand neben ihm der Gott der Gewerbe und Induſtrie.

Weiterhin, neben dem Gotte, der die Viehzucht und den Ackerbau beſchützte, ſtreckte der Dämon der Furcht ſeine häßliche, verzerrte Geſtalt.

Während ſich zur Rechten des Hauptgottes die männlichen Untergottheiten abſtuften, mit dem Zeitgotte abſchließend, waren links die reizende Liebesgöttin und die üppige Beſchützerin der Früchte zu ſchauen.

Neben der jungfräulichen Göttin, welche die Jagd