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geſiedelt war, um daſelbſt die Schiffsbaukunſt zu betrei⸗ ben, dieſe letztere zu erlernen.
Der Kappadocier und der Perſer wohnten als Knaben in Tarſus geraume Zeit in derſelben Straße, ſahen einander täglich, wurden Spielgefährten und kamen zuletzt bei dem Feſte der Lockenbeſchneidung, das nach der in Kleinaſien und ſeinen Binnenhinterländern, zu welchen auch Perſien gehörte, herrſchenden Reli⸗ gionsſitte mit dem Frühlingsanfange zuſammenfiel, in ein Paar.
Der Frühlingsanfang galt den Prieſtern in jenen Gegenden als eine willkommene Gelegenheit, die Götter auf eine abſonderliche Weiſe zu ehren.
Dann bewegten ſie ſich in feierlichem Zuge, den zwei Hornbläſer eröffneten, dem Tempel zu.
Der Oberprieſter, der den langen Zug ſchloß, hielt eine kleine Metallſtatue in der Hand, welche die Göttin des jugendlichen Lebens vorſtellte.
Um das Haupt hatte dieſe Göttin ein Geflecht von friſchen Knospen geſchlungen, den Erſtlingsanſätzen eines Aſtes, die man von dem heiligen Baume abge⸗ ſchnitten, der den Tempel beſchattete, um die Göttin der Jugend und des Frühlings damit zu kränzen.
Nachdem ſich der ganze Zug in der Vorhalle des Tempels, in welcher der Reichthum des Landes in
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