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Er ſelbſt konnte ſich gegenwärtig nicht nach Rom wagen, er mußte ſich dort alſo, wenn er ſeinen Haupt⸗ feind im Auge behalten wollte, um ihn im rechten Augenblick ſchädigen zu können, nach einem Verbündeten umſehen.
Und er kannte einen Mann in Rom, auf den er unbedingt ſich verlaſſen und von dem er auch voraus⸗ ſetzen konnte, daß er ihm in Allem zu Willen ſein würde.
Dieſer Mann war Oropos, der Perſer, der Gehülfe der Wahrſagerin Sagane.
Ein geheimnißvolles Band knüpfte Oropos an ihn, ein Band, das ſeinen Urſprung aus den erſten Jugend⸗ jahren beider herleitete und ſpäter durch einen Dienſt, den der Kappadocier dem Perſer geleiſtet, eine neue Verſtärkung erhalten hatte.
Hropos war in ſeinen Kinderjahren aus Perſien, das mit den kleinaſiatiſchen Küſtenländern lebhaften Handelsverkehr unterhielt, nach Cilicien, dem Vorlande von Kappadocien, gekommen.
Sein Vater hatte ihn auf Handelsreiſen mitgenom— men und einmal bei Verwandten in der ciliciſchen Hauptſtadt Tarſus zurückgelaſſen.
Um dieſelbe Zeit war auch der Kappadocier nach Tarſus gebracht worden, um bei dem Bruder ſeines Vaters, der in jungen Jahren aus Kappadocien nach Tarſus über⸗


