Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

et g

Senat nſchäd⸗ daß er n der terhal⸗ Sache

Manne

in der ewicht legen, f das würde, te aus

Rons ließen, verden⸗ ten zu Untiun

fernen

195

wenn er nicht ſeinen Feinden eine Handhabe geben

wollte, bei der ſie ihn faſſen und ſchädigen konnten. Solange Cornelia gelebt, konnte es Niemand küm⸗

mern, wen ſie in Antium beherbergte und beſchützte.

Wenn es aber jetzt ruchbar geworden wäre, daß er in ſeinem Landhauſe zwei Frauen verborgen halte, ſo konnten ſeine Feinde dieſer Thatſache leicht eine Be⸗ deutung geben, die den Erfolg ſeiner Candidatur zu beeinträchtigen vermochte.

Dann mußte er auch ſchon Pompeja's wegen Alles vermeiden, was ihn in üblem Sinne in den Mund der Leute bringen konnte.

Wenn er ſich um Pompeja's Hand bewarb, mußte er Alles aus dem Wege räumen, was ihn bei dieſer in ein ungünſtiges Licht hätte ſtellen können.

Pompeja mochte noch ſo Nachtheiliges über ihn gehört haben, er traute ſich die Redegewalt zu, es ſie vergeſſen zu machen, ſobald er den Schein aufrecht er⸗ hielt und dafür ſorgte, daß ſie durch nichts beunruhigt würde, was in die Gegenwart hinüberſpielte.

Bezüglich Urbilia's fiel noch ein Umſtand ins Gewicht.

Epidius konnte in jedem Augenblicke aus Etrurien zurückkehren, und da war es nicht nothwendig, daß

ihm ſein Kind unvorbereitet entgegentrat. 13*