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geſehen, die ihm Gewißheit über den heiklen Punkt verſchaffen ſollte, ob ſich Cäſar nicht zu tief mit Cati⸗ lina eingelaſſen, um noch umkehren zu können, und ob er ſelbſt bezüglich ſeiner Betheiligung an Catilina's ehrgeizigen Entwürfen auf die unbedingte Discretion des in das ganze Getriebe der verunglückten Ver⸗ ſchwörung eingeweihten Cäſar rechnen könne.
Und nun hatte er aus der Unterredung mit Cäſar nicht nur die Ueberzeugung geſchöpft, daß Cäſar trotz ſeiner Jugend und ſeines Feuers ein beſonnener Mann ſei, der die Geiſtesgegenwart und Entſchloſſenheit habe, ſich von einem Unternehmen in dem Augenblick gänz⸗ lich loszuſagen, wo er es für verfehlt halten muß, ſondern es hatte ihm dieſe Unterredung auch, indem ſie ihn über Cäſar's Discretion vollſtändig beruhigte, eine ungeahnte Fernſicht eröffnet, die immerhin ihr Verlockendes hatte.
Was Cäſar vorſchlug, war nicht danach angethan, ganz von der Hand gewieſen zu werden.
Wenn Pompejus einem Bündniß nicht abhold war, ſo war das, was Cäſar angedeutet hatte, immerhin mehr als einer flüchtigen Ueberlegung werth.
Und dadurch, daß Cäſar durchblicken ließ, er ſei der Zuſtimmung des Pompejus zu dem von ihm an⸗ geregten Bündniſſe von vornherein ſicher, konnte er


