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heimlichen Feinde zu vergnügen, daß Ihr ſelbſt die größten Feinde Eurer großen Pläne und Ziele ſeid, daß Ihr Euch ſelbſt an der Erreichung Eurer Wünſche hindert? Seid einig und Eure Gewalt wird unwider⸗ ſtehlich ſein! Rom iſt groß genug, um den Ehrgeiz mehr als eines Menſchen zu befriedigen. Vergeßt Euren bisherigen Groll, ſchließt einen Freundſchafts⸗ bund und, damit er feſt daure, laßt mich den Friedens⸗ ſtifter zwiſchen Euch, den Dritten in dieſem Bunde ſein. Von unſern Winken wird dann der Senat, von der verein⸗ ten Schaar unſerer Clienten und Söldner jeder Beſchluß in den Volksverſammlungen abhängen. Halte mich nicht für anmaßend, Craſſus, wenn ich, der junge und, gegen Euch gehalten, unbedeutende Mann, die Abſicht aus⸗ ſpreche, mich Euch anſchließen zu wollen. Ich bringe Euch meine Jugend und die Partei des Marius mit. Ich kann Euch nützlich werden, wenn ich erſt durch Euch feſten Fuß in Rom faſſe. Gebt mir ein Heer und Ihr werdet ſehen, daß ich es in kurzem für Euch gebrauchen werde. Von Dir aber, Craſſus, hängt es zumeiſt ab, mir zu einem großen Commando zu ver⸗ helfen.“
Die Beredtſamkeit Cäſar's verfehlte ihre Wirkung auf Craſſus nicht. Er hatte mit Bangen einer Unterredung entgegen⸗


