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ſelbſt nur in den Augen des Craſſus gewinnen, da es immerhin möglich war, daß Cäſar das Vertrauen des Pompejus bereits in ſo hohem Grade beſaß, daß dieſer ihn ſelbſt zum Vermittler auserſehen und ihm die Hand ſeiner Nichte für den Fall des Abſterbens der kränklichen Cornelia zugedacht habe.
Indem ſich alſo Craſſus die Möglichkeit offen hielt, die ihm nahegelegte Verbindung mit Pompejus in weitere Erwägung zu ziehen, wollte er ſich doch ſchon im erſten Augenblick die Freundſchaft und das Bündniß Cäſar's ſichern, von dem ihm die letzte Stunde eine weit höhere Meinung beigebracht hatte, als er bis dahin von dem um ſo viel jüngeren Mann gehabt.
Von der Abſicht geleitet, ſich Cäſar zu verbinden, fragte er:
„Wie könnte ich Dir zu einem Commando ver⸗ helfen, Cäſar?“
„Indem Du meiner Candidatur um die Prätur kräftigen Vorſchub leiſteſt“, entgegnete Cäſar lebhaft. „Dank dem Gelde, das Du mir geborgt haſt, kann ich mich wieder in Rom ſehen laſſen, ohne von meinen Gläubigern an die Wand gedrückt zu werden! Cicero wollte mich verdächtigen, ich will von Cicero an das Volk appelliren und Roms Bürger befragen, ob ſie mich eines Attentats gegen die Republik,


