Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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hatte ihm die nächſte Zukunft andeuten wollen, indem es Cornelia's bevorſtehenden Tod anticipirte und ſeine Augen auf jenes Weſen lenkte, das auserſehen ſei, die leere Stelle an ſeiner Seite einzunehmen, die durch den Hingang Cornelia's entſtanden.

Obwohl es Cäſar liebte, über Abergläubiſche die Lauge ſeines Spottes auszugießen, ſo war er ſelbſt doch von Regungen des Aberglaubens in der Richtung nicht vollſtändig frei, daß er ſich von der dunklen An⸗ ſchauung nicht ganz losmachen konnte, daß das Schick⸗ ſal, wenn es dem Menſchen wohlwolle, ihm zuweilen in geheimnißvoller Weiſe Andeutungen über die Wege mache, die er zu wandeln habe, um den Dingen und Ereigniſſen eine für ihn vortheilhafte Geſtaltung zu geben.

Cäſar glaubte aber aus ſeiner ganzen Vergangen⸗ heit die Ueberzeugung ſchöpfen zu können, daß er zu jenen Lieblingen des Schickſals gehöre, mit welchen dieſes letztere mitunter in geheimnißvoller Weiſe corre⸗ ſpondire.

An die Erwägung, ob er die Lücke, die das Schickſal durch Cornelia's Tod, welcher ihm wenigſtens, der ſich ſo wenig mit ſeiner Gemahlin beſchäftigt hatte, unerwartet gekommen war, in ſeine nächſte Umgebung geriſſen, ebenſo ſchnell ausfüllen ſolle, wie er ſeiner Zeit