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179 Aber verſetzte ihn der Tod ſeiner Gemahlin nicht plötzlich in die glückliche Lage, Craſſus etwas bieten
zu können?
Cornelia war todt, wer hinderte ihn, Pompeja an ihre Stelle zu ſetzen?
Freilich, Pompeja an ſich bedeutete noch nicht viel, denn waren auch Pompejus und Cäſar als gute Freunde geſchieden, ſo war es doch ungewiß, wie ſich Pompejus, war er erſt einmal zurückgekehrt, gegen den Gemahl ſeiner Nichte ſtellen würde, aber Craſſus gegen⸗ über ließ ſich aus der Verbindung mit Pompeja doch Kapital ſchlagen, wenn man es nur verſtand, mit im⸗ ponirender Zuverſicht und Sicherheit aufzutreten.
Während Cäſar mit ſich zu Rathe ging, ob er mit einem feſten Entſchluß bezüglich Pompeja's an Craſſus herantreten ſollte, kam ihm der Spuk bei Sagane in den Sinn.
Als ihm die Wahrſagerin das Bild des ſchönen Mädchens, für das er eine lebhafte Zuneigung empfand, vor Augen gezaubert, hatte ſeine Gemahlin noch gelebt, und es mußte ihm räthſelhaft erſcheinen, was Pom⸗ peja mit ſeiner nächſten Zukunft zu thun habe und wie ſie dazu komme, bei Cornelia's Lebzeiten in dieſe Zukunft einzugreifen.
Jetzt war des Räthſels Sinn gelöſt. Das Schickſal


