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gehabt, wo ſie eine Art unbeſtimmten Uebereinkommens getroffen hatten, Catilina bei ſeiner projectirten Action zu unterſtützen.
Nun galt es natürlich, der blitzſchnell veränderten Situation gegenüber die vortheilhafteſte Stellung ein⸗ zunehmen.
Catilina war verloren, und ſeine beiden Freunde hatten mit ſich ſelbſt genug zu thun und mußten den günſtigen Wind abfangen, wenn ſie für ihren Theil ungefährdet von den hochgehenden Wogen einer Be⸗ wegung, an deren Entfeſſelung ſie ſelbſt mitgearbeitet, in den Hafen gelangen wollten.
Während Cäſar zu Craſſus eilte, der ihm den Ort, an dem er mit ihm zuſammentreffen wollte, durch einen vertrauten Sendboten bekannt gegeben hatte, legte er ſich die Haltung zurecht, die er ſeinem halben Alliirten gegenüber beobachten wollte.
Craſſus hatte ihm kürzlich eine Rieſenſumme ge⸗ borgt, deren Rückzahlung jetzt, wo eben die Verſchwö⸗ rung, auf deren Gelingen er wie Craſſus mit halber Zuverſicht gerechnet hatten, geſcheitert war, in weitem Felde ſtand.
Cäſar's Stellung Craſſus gegenüber war alſo keine günſtige, wenn er mit leeren Händen kam, wenn er dem Verbündeten nichts zu bieten hatte.


