Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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haben den Vortheil davon, daß wir das Volk mit der ungewöhnlichen, unbeſchränkten Macht eines Einzelnen bekannt machen und ſo uns ſelbſt in die Hände arbei⸗ ten. Laß Pompejus nur recht ſteigen und zum Gegen⸗ ſtand allgemeinſten Neides werden, ſo wird das Volk am ſchnellſten ſeiner müde und läßt ihn am eheſten fallen.

Wahr, wahr ſtimmte Cäſar zu, ſich innerlichſt vergnügt mit einem Finger im Haare kratzend, wie er dies häufig zu thun pflegte.Und wie wird der Adel und Senat aufſchreien, wenn Labienus mit dem An⸗ trage herausruͤckt, der eine Ausnahmsgewalt ſchafft! Dieſe Leute fürchten die Ausnahmsgewalten ſeit den Tagen des Marius und Sulla; ſie ſind dem Pompejus zugethan, aber ſie möchten ihm beileibe nichts zugeſtehen, was ihn für ſie gefährlich macht. Wie freut es mich, ihnen einen Streich ſpielen zu können!

Ich will ihn noch empfindlicher zuſpitzen, fuhr Catilina ſchadenfroh dazwiſchen.Du ſollſt Pontifer Maximus werden.

Wo denkſt Du hin! wandte Cäſar ein.

Haſt Du nicht die volle Befähigung dazu? fragte Catilina eifrig.Warſt Du nicht Augur?

Und welch ein eifriger lachte Cäſar.Ich habe