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zugehen, raſch Nutzen ziehen wollte.„Gewöhnliches lockt ihn nicht von Rom fort; er iſt fähig, wenn ihm die Sache nicht paßt, heuchleriſch zu ſagen: Will man mir denn nie erlauben, entfernt vom Kriege und Reide, mit meinem Weibe auf meinem Landgute auszuruhen? Laßt mich doch glücklich ſein im Kreiſe der Meinen als ſimpler Bürger.“
„Du kennſt ihn“, lachte Cäſar.
„Wir müſſen ihm alſo das Höchſte bieten, um ihn blind zu machen und zu ködern“ rief Catilina.„Wie wär's, wenn ich meinen Freund, den Volkstribun La⸗ bienus, beſtimmte, in der Volksoerſammlung den An⸗ trag zu ſtellen, Pompejus den Oberbefehl über die ganze römiſche Schiffsmacht zu übergeben, damit er die läſtigen Piraten vom Meere fege?“
„Bei dem geheiligten Jupiter, deſſen Prieſter ich bin, das iſt kein übler Gedanke“, ſagte Cäſar.„Der Antrag wäre populär, denn alle Welt fürchtet und haßt die Seeräuber, fürchtet die Theuerung und Ge⸗ ſchäftsſtockung, die ſie veranlaſſen. Und heißt Pom⸗ pejus die Meere überliefern nicht ſo viel, als ihn auf dem Lande unſchädlich machen?“
„Freilich“, ergänzte Catilina fröhlich.„Er mag auf dem Meere herrſchen von den Säulen des Hercules bis nach Aſien, auf allen Schiffen und Inſeln, und wir


