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noch bedeutend vermehren hälfe!“ wandte Cäſar ärger⸗ lich ein..
„Bedenke, daß es vor allem gilt, Pompejus aus Rom zu entfernen“ ſtellte Catilina dem Freunde vor. „Iſt Pompejus nicht da, ſo iſt es leicht, Craſſus, der ihn tödtlich haßt, zu einer Action zu beſtimmen. Craſſus wird früher oder ſpäter den Spartacus ſchla⸗ gen und mit einem ſiegreichen Heer nach Rom zurück⸗ kehren. Wenn er auf unſere Pläne eingeht und uns ſein Heer zur Verfügung ſtellt, ſo ſind wir die Herren Roms und die oberſte Gewalt gehört uns. Pompejus muß mit uns pactiren, die Tage des Sulla — oder, wenn Dir das beſſer klingt, die Tage des Marius— kehren wieder, Cäſar und Catilina be⸗ herrſchen gemeinſchaftlich Rom und durch Rom die Welt, wie einſt Cinna und Marius, und dann findet ſich auch ein Mittel, ſich Craſſus und Pompejus vom Halſe zu ſchaffen.“
Cäſar ſchwankte.
Er überlegte, daß er ſich in der Gunſt des Volkes noch feſter ſetzte, wenn er ſcheinbar für Pompejus arbeitete.
„Etwas Außerordentliches müßte es ſein, was man Pompejus böte“, nahm Catilina wieder das Wort, da er von der Geneigtheit Cäſar's, auf ſeine Pläne ein⸗


