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iſt, der dem Adel und Senat nöthigenfalls ſeinen Arm leihen würde“ entgegnete Cäſar achſelzuckend.„Meine Abneigung gegen Pompejus läßt mich ſeinen Einfluß nicht unterſchätzen. Noch ſchwankt das Volk zwiſchen mir und ihm, noch ſchwört es auf ſein ehrliches Ge— ſicht, und wenn es an meiner Freigebigkeit Geſchmack findet, ſo ſagt es doch wieder: Pompejus iſt ein ran⸗ girter Mann, der ſein Vermögen zuſammenhält und ſeine Nachbarn nicht drückt, ſein Gebiet nicht durch Zwangskäufe auf Koſten ſeiner kleinen Nachbarn un⸗ gerechterweiſe auszudehnen ſucht. Das Volk läßt ſich von mir bewirthen und meine Spiele gefallen ihm, aber die Siege des Pompejus gefallen ihm faſt noch mehr. Die Soldaten gehen für ihn durchs Feuer, weil er es nicht verſchmäht, mit ihnen um die Wette zu ſpringen, zu laufen, Laſten zu heben, weil er ein guter Reiter und Fechter iſt; die Bürger ſtehen für ihn ein, weil er ſeinen Stolz im gewöhnlichen Leben hinter Schüchternheit ſchlau verbirgt, weil ihm bei der ge⸗ ringſten Veranlaſſung das Blut in die Wangen ſteigt, weil er eckig, ſteif und ungelenk im Verkehr iſt wie ein echter Spießbürger oder wie ein Wachtmeiſter, wenn Du willſt.“
„Ich weiß“, ſtimmte Catilina zu,„daß er bei dem Volk einen Stein im Brete hat, ſeit er bei der letzten


