Drittes Kapitel.
Eine Unterredung.
Wir finden Catilina und Cäſar in Rom im Hauſe des letztern in einer vertraulichen Unterredung. „Ich wünſche Dir, mir und Rom Glück!“ ſagte Catilina, mit dem Auge zwinkernd. „Wozu?“ warf Cäſar ein. „Daß Du endlich ſo wie ich mit Deinem Vermögen fertig geworden biſt und nichts als Schulden haſt.“ „Ich hoffe mein Geld gut angelegt zu haben“ be⸗ merkte Cäſar lächelnd. „Wenn Du raſch auf das Ziel losgehſt, gewiß! Wenn Du aber noch länger zuſiehſt und träge die Hände in den Schooß legſt, ſo kannſt Du leicht Kapital und Zinſen verlieren.“ „Was läßt ſich jetzt machen, wo Pompejus hier


