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zu ſeinem Nachbar, einem Sarmaten, der ſich gleich⸗ falls in Rom bereits ſo acclimatiſirt hatte, daß er dem Faſan, den ihm eben ein junger Sklave präſentirte, mehr Geſchmack abgewann als der Pferdemilch, die ihn in ſeinen Kinderjahren daheim genährt hatte:
„Ich habe ſchon viele Feſte und Spiele in Rom mitgemacht, aber bei keinem iſt es ſo hoch hergegangen wie bei dieſem. Das muß man ſagen, Cäſar über⸗ trifft den Milo, der drei Erbſchaften bei den Spielen zugeſetzt hat.“
„Nun, ich glaube, Cäſar wird auch bald fertig werden, wenn er's ſo forttreibt“, warf der Sarmate, an einer Faſanbruſt kauend, ein.„Man ſagt, daß er ſchon dreißig Millionen Seſterzien Schulden habe.“
„Wer ſpricht von Cäſar's Schulden?“ rief ein Bürger dazwiſchen.„Eine Revolution macht alle ſeine Gläubiger bezahlt und Cäſar zum rangirten Mann. Auf uns kann er vorkommenden Falls rechnen.“
„Unbedingt!“ warf ein anderer ein.„Wenn's zu etwas kommt, wird er die dreihundertzwanzig Fechter⸗ paare, die ihm der beſorgte Senat durch ein eigenes Geſetz als das Maximum zugemeſſen hat, gar nicht brauchen, denn das ganze Volk wird ſich um ihn ſchaaren. Seht nur, wie populär er jetzt ſchon iſt,
wie ihn das Volk heute im Circus empfing! Es 1*


