Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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waren wunderbare Manifeſtationen der Volksgunſt ohne jede Beimiſchung der Hirtenflöte! Aber daß er im Circus Briefe lieſt und ſchreibt,

das ſieht das Volk doch nicht gern, wandte der Si⸗

cambrer ein.Und noch weniger verzeiht es ihm, daß er die verwundeten Gladiatoren in dem Augenblick, wo es deren Tod erwartet, aus der Arena wegtragen und pflegen läßt.

Zählt er nicht an andern Tagen wieder die Gold⸗ ſtücke, welche die Sieger als Lohn erhalten, zugleich mit dem Volke an den Fingern ab? nahm ſich ein Bürger eifrig Cäſar's an.Kommt er nicht immer den Wünſchen der Menge entgegen? Hat er dieſer je irgend ein Verlangen, ſei es das Auftreten eines be⸗ rühmten Fechters oder die Freigebung eines kühnen Wagenlenkers, verſagt? Erlaubt er uns nicht im Som⸗ mer unbeſchuht ins Schauſpiel zu kommen, uns theſſa⸗ liſcher Hüte gegen die Sonne zu bedienen, die warme Toga abzuſtreifen, bei Regen einen Mantel über die Toga zu nehmen und bei einem Regenguß den Circus vor Beendigung der Schauſpiele zu verlaſſen?

Du haſt Recht, man kann nicht liberaler ſein als Cäſar, ſtimmte ein zweiter Bürger zu.Und wie ſtattet er ſeine Feſte aus! Bei dem Gladiatorenſpiel, das er veranſtaltete, als er Aedil wurde, und das ihm