Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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im Augenblick ebenſo verödet wie die Holzbänke, auf denen das Volk ſaß.

Dieſes letztere umſtand heute die Buden der Gar⸗ küchler, vor welchen Mädchen in abenteuerlicher Tracht die Caſtagnetten ſchlugen und tanzten, mit theilnahm⸗ loſer Miene, denn die improviſirten Küchen hatten ihm nichts zu bieten, nachdem Cäſar ſelbſt die Bewirthung der Circusgäſte übernommen hatte.

Wer hätte ſich um den Bohnen- und Erbſenbrei kümmern ſollen, den die Garküchen feilboten, wenn die reichgeſchmückten Sklaven Cäſar's Speiſekörbe und Rieſenſchüſſeln umhertrugen, wenn immer neue Tiſche in den Hallen mit ſchneeweißen Tiſchtüchern bedeckt wurden, auf welche Weinflaſchen, Feigen, Datteln, Nüſſe, Pflaumen, Gebäckſachen, Käſe, Kuchen, numi⸗ diſche Hühner und gebratene Vögel in großartigen Quantitäten zur Aufſtellung kamen?

Eine Gruppe beſonders war hurtig im Zugreifen und tauſchte ihre Betrachtungen in ziemlich lauter Weiſe aus.

Sie beſtand aus Kleinbürgern und Freigelaſſenen, und einer der letztern, ein Sicambrer, der in ſeinen Kinderjahren als Sklave nach Rom gekommen war und noch immer nach ſeiner Väter Sitte die Haare auf dem Scheitel in einen Knoten gebunden trug, ſagte