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großmüthig ſein und mich nach Bithynien zurück⸗ führen?“
„So ſchön und begehrenswerth Du auch biſt, Myrſa“, rief Cäſar mit Wärme, den Ton ſeiner Stimme aber immer vorſichtig dämpfend, damit kein unberufenes Lauſcherohr ſeine Worte vernehme,„ich werde Dich Deinem Vater doch nicht vorenthalten!“
Myrſa richtete einen Blick voll Dankbarkeit auf den jungen Mann, der ihr wohl zu gefallen ſchien.
„Du mußt Dir für eine kurze Zeit gefallen laſſen⸗ für meine Sklavin zu gelten“ fuhr Cäſar fort.„Denn wenn der Kappadocier die leiſeſte Ahnung hätte, daß Du des Nikomedes Tochter ſeieſt ſo wäre es um Dich geſchehen und Du ihm verfallen. Ich könnte dann nichts mehr für Dich thun, den er will um jeden Preis eine Königstochter zur Gemahlin haben!“
„Glücklich der Augenblick, in dem mir die Götter den Gedanken eingaben, mit meiner Zofe Rorxane die Rollen zu tauſchen!“ rief Myrſa.„Du wirſt Dich wohl gewundert haben, daß ich mich Dir als die Tochter des Nikomedes vorſtellte, nachdem Dir der Kappadocier geſagt, daß ſeine Braut die Königstochter ſei. Höre, wie das kam. Ein Fürſtenſohn aus dem mit Bithy⸗ nien grenzenden Galatien hatte durch einen Geſandten bei meinem Vater Nikomedes um meine Hand ange⸗


