Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Wir ſind verloren, ſagte Epidius, als die er⸗ leuchteten Schiffe immer näher rückten.

Du hältſt dieſe Schiffe für Piratenſchiffe? fragte Cäſar unruhig.

Unbedingt. Wehe uns und Meſſina! ſtotterte Epi⸗ dius, den der Gleichmuth angeſichts der ihm auf den Leib rückenden Gefahr denn doch im Stiche ließ.Zuerſt kommen wir an die Reihe, morgen mit dem Früheſten aber wird Meſſina ausgeplündert, wenn es nicht die geforderte Brandſchatzung zahlt. Es wird die Muſik und die Lieder, die es heute Nacht hört, morgen theuer bezahlen müſſen!

Können wir uns nicht noch retten? forſchte Cäſar.

Wohin? Sie kennen hier jede Woge, jede Klippe, ſie haben Augen wie die Nachtvögel. Sieh, ſchon wech⸗ ſeln ſie Lichtſignale, ſchon rollen ſie ihre lange Reihe auf, um auf uns Jagd zu machen! Am beſten iſt's, wir erleichtern ihnen den Fang und kommen ihnen ſelbſt entgegen.

Epidius, der die Art, wie die gefürchteten Seeräu⸗ ber zu operiren pflegten, recht wohl kannte und wußte, daß unbedingte Ergebung das einzige Mittel ſei, leichtern Kaufs wegzukommen, befahl dem Steuermann, der lichter⸗ ſtrahlenden Flotte, die ſchon ihre Barken abgeſetzt hatte, um auf das kleine Fahrzeug Jagd zu machen, zuzuſegeln.