Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Ungefährdet erreichten ſie das Schiff, welches Epi⸗ dius für die Seefahrt gemiethet hatte, und dieſe ſelbſt ſchien den friedlichſten Verlauf nehmen zu wollen.

Vom Winde begünſtigt hatten ſie in zwei Tagen den vierten Theil des Wegs zurückgelegt und ſchickten ſich an, bei der Inſel Lipara die Meerenge zwiſchen Sicilien und dem italieniſchen Feſtlande zu durch⸗ ſchiffen.

Es war Nacht, als ſie zwiſchen Meſſina und Scyllä⸗ um dahinſegelten, und ſchon glaubten ſie, am Scylläi⸗ ſchen Vorgebirge dahingleitend, die Höhe des Joni⸗ ſchen Meeres gewonnen zu haben, als ſie in der Ferne eine Reihe erleuchteter Fahrzeuge gewahrten, welche ihren Lauf gerade gegen ſie nahmen und ungemein ſchnell zu ſegeln ſchienen, ſodaß ſie ſich bald in eine ſo verhängnißvolle Nähe zu den geheimnißvollen Schif⸗ fen gebracht ſahen, daß ſie die Muſik und die Geſänge hörten, welche drüben angeſtimmt wurden, und über den Lichtglanz erſtaunten, den die ſchwimmenden Ko⸗ loſſe ausſtrahlten.

Der Schiffsleib, das Deck, der Bug, die Segelſtan⸗ gen waren mit buntfarbigen Lichtern beſäet, welche ſich zu glänzenden Kränzen, Pyramiden, Guirlanden und Säulen formten, ſodaß das Ganze einen feenhaften Eindruck machte.