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daß Urbilia's Miſſion zu Ende ſei, daß ihm das Mäd⸗ chen auf ſeiner Flucht die beſten Dienſte geleiſtet habe und daß er es daher jetzt, wo er es nicht mehr brauche, ihrem Schutze anheimſtelle? Hatte er dadurch nicht beſſer für Urbilia geſorgt, als wenn er ſie in ſeiner prekären Lage noch weiter an ſich kettete, und hatte er dadurch nicht auch vollends jedes Mißtrauen bei ſeiner Gemahlin erſtickt, wenn dieſe ja einem ſolchen bezüglich ſeiner jugendlichen und reizenden Begleiterin in ihrem Herzen Raum gegeben haben ſollte?
Da Urbilia nicht mit ihm Italien verlaſſen konnte und in das Haus ihres Vaters nicht zurückkehren mochte, ſo war ſie vorläufig bei Cornelia am beſten aufgehoben.
Er zweifelte auch keinen Augenblick, daß ſie den Weg, den es ihm beliebte, ihr vorzuzeichnen, gehen und ſich beſcheiden würde, ſeine Gemahlin aufzuſuchen.
Raſch entſchloſſen bat er Epidius, ihn eine Viertel⸗ ſtunde allein zu laſſen.
Er benutzte dieſe kurze Zeit, um Urbilia in einem kurzen eindringlichen Schreiben den Standpunkt klar zu machen.
Er fügte dieſem Briefe einige Zeilen für Cornelia bei, deren Ueberbringerin Urbilia ſein ſollte, und be⸗ auftragte dann die Bewohner der Hütte, die Briefe,
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