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Die Gelegenheit, den Verfolgern für immer zu ent⸗ rinnen, war eine ſo verlockende, daß Cäſar nur der Gedanke an Urbilia abhielt, ohne Ueberlegung auf den Vorſchlag einzugehen.
Aber war es am Ende nicht beſſer, er folgte Epi⸗ dius und überließ Urbilia für den Augenblick ihrem Schickſale, als er führte durch Widerſtand und langes Zögern eine peinliche Begegnung zwiſchen Vater und Tochter herbei?
Welche Rolle ſtand ihm bei dem gefürchteten Zu⸗ ſammentreffen bevor? Und konnte er nicht vielleicht beſſer für die nächſte Zukunft Urbilia's ſorgen, wenn er ſich jetzt von ihr trennte, als wenn er ſich und ſie noch weitern unabſehbaren Gefahren ausſetzte?
Ein Gedanke ging ihm blitzartig durch den Kopf. Der erſte Schritt, ſeine Gemahlin Cornelia bezüglich Urbilia's zu täuſchen, war bereits geſchehen und auch gelungen, der zweite koſtete nicht mehr die Ueberwin⸗ dung des erſten.
Cornelia hielt Urbilia für eine harmloſe Begleite⸗ rin ihres Gemahls, für ein Werkzeug, das Cäſar ſeine Freunde zur Verfügung geſtellt, um ihn ſicherer retten zu können.
Wenn er nun auf dieſe Fiction weiter baute und Urbilia ſeiner Gemahlin mit der Bemerkung empſfahl,


