Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Er fürchtete, Urbilia könnte von Eutiliä zurück⸗ kehren, während ihr Vater noch da war.

Während er noch darüber nachdachte, wie er das

Zuſammentreffen von Vater und Tochter auf die beſte Art verhindern könne, nahm Cpidius, dem das Mäd⸗ chen, welches Cäſar, wie er annahm, als Wegweiſerin gedient hatte, eigentlich ganz bedeutungslos erſchien, wieder das Wort.

Wenn Du Dich fortan meiner Führung anver⸗ trauen willſt, Cäſar ſagte er,ſo hat Deine unſichere Lage ihr Ende erreicht. Ich bin gekommen, Dich aus Italien zu entführen. Du magſt auf fremdem, neutra⸗ lem Boden ruhig abwarten, bis ſich der Zorn Deiner Feinde gelegt haben wird. In Rom wechſelten in den letzten Jahren die Dinge ſo raſch, daß Deine Verfol⸗ ger über Nacht leicht ſelbſt zu Verfolgten werden können.

Wohin willſt Du mich bringen, Epidius?

Meine Geſchäfte nöthigen mich nach Bithynien zu reiſen erwiderte Cäſar.Es bietet ſich mir eine glänzende Combination dar, mein Vermögen durch eine Handelsſpeculation, die das ſchwarze Meer zum Aus⸗ gangspunkte hat, namhaft zu vergrößern. Wohl hätte ich die Reiſe noch um einige Monate verzögern kön⸗ nen, aber da ſie mir zugleich die willkommene Gelegen⸗