Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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höhniſchen Lächeln.„Weil Du weißt, daß ich in eini⸗ gen Monaten nicht mehr leben werde, darum willſt Du die Friſt haben! Den Staat willſt Du betrügen! Wer wird, denkſt Du wohl, die Summe von mir einfordern, iſt Sulla erſt verfault, und Sulla fault ſchon bei le⸗ bendigem Leibe. Das ſind Deine Hintergedanken, aber tröſte Dich, guter Granius, Sulla wird Dich noch über⸗ leben. Das iſt für Dich, Du Dieb am Staatsgut!“

Sulla, deſſen Antlitz jetzt purpurn flammte, warf Papirius eine Schlinge zu und rief in befehlendem Tone:

„Erdroſſele ihn!“

Granius war todtenbleich geworden und ſtöhnte, während ihn Papirius bereits beim Genick faßte:

„Denke an meine Dienſte im Kriege gegen Jugurtha, den ich Dir zuführte.“

„Ich weiß es recht wohl“ fiel Sulla wieder kalt⸗ blütiger geworden dem Flehenden in die Rede,„ich weiß es recht wohl, Du führteſt mir ihn zu mit ab⸗ geriſſenen Ohren. Es war Deine erſte rühmliche That; um ſchneller zu ſeinen goldenen Ohrringen zu kommen, riſſeſt Du dem Gefangenen gleich auch die Ohren ab.“

„Aber ich hätte ihn dem Marius übergeben können und Du wärſt um den Ruhm gekommen, den Feldzug

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