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Diesmal klang Sulla's Stimme ungewöhnlich weich und er ſah mit einem faſt zärtlichen Blicke auf den Freigelaſſenen, als er fortfuhr:
„Ja, Du wirſt ſchweigen, denn ich habe Dich ja geliebt und begünſtigt vor allen; warum ſollteſt Du reden? Und Granius—“
In dieſem Augenblicke wurde Granius gemeldet.
Sulla zuckte zuſammen, dann ging ein Leuchten der Freude über ſein Geſicht und er murmelte:
„Und Granius wird auch ſchweigen. Herein mit ihm!“
Granius trat ein; er ſah furchtſam und verlegen darein und war offenbar mit ſich ſelbſt im Unklaren, welcher Empfang ihm werden würde.
„Granius“, ſagte Sulla gelaſſen zu ihm,„Du biſt dem Staate von dem letzten Feldzuge her große Er⸗ ſätze ſchuldig. Du führteſt die Kaſſe und es ſtimmte nicht Alles. Warum zögerſt Du, die Sache in Ord⸗ nung zu bringen?“
„Ich habe in der letzten Zeit namhafte Verluſte gehabt, mächtiger Sulla“ entſchuldigte ſich Granius. „Gönne mir noch einige Monate zu meiner Erholung, dann will ich bis auf den letzten Pfennig bezahlen, was ich dem Staate ſchulde.“
„Einige Monate!“ wiederholte Sulla mit einem


