Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Sulla nahm den Einwurf auch nicht übel, ſondern bemerkte lachend:

„Du haſt es vielleicht errathen; habe ich nicht im⸗ mer die Komödie geliebt? So will ich denn Rom die letzte vorſpielen. Ich will meine Lictoren nach Hauſe ſchicken und mit der Frage vor das Volk treten, ob es mit mir noch etwas auszutragen habe, ehe ich mich ins Privatleben zurückziehe. Dann, mein lieber Pa⸗ pirius, ziehen wir uns in die Einſamkeit meiner Villa in Campanien zurück. Geld haben wir genug dazu. Wir jagen und fiſchen, beſchreiben unſer Leben, und inzwiſchen iſt das Jahr, das mir der Arzt noch zu⸗ geſteht, um und alles Fleiſch von meinem Körper weg⸗ gefault.“

Sulla ſchwieg einen Augenblick und wandte ſich dann mit der Frage an den Freigelaſſenen:

„Granius kommt doch zuverläſſig?“

„Er wird nicht wagen wegzubleiben.“

„Er muß kommen und müßte ich ihn hierher ſchlei⸗ fen laſſen!“ rief Sulla, und zum erſten Male merkte man ihm eine Erregung an.

Wie zu ſich ſelbſt ſprechend fuhr er fort:

„Drei ſind es, die nun mein Leiden wiſſen, der Arzt, Du, Papirius, und Granius. Es war im letzten Feldzug und Granius mein Quäſtor. Er kam einmal 10*