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Sulla hatte ohne Erregung geſprochen, als ob es ſich um die gleichgültigſten Dinge und nicht um Menſchenleben handle.
Dieſe letztern ſchienen auch in den Augen des Frei⸗ gelaſſenen wenig zu wiegen, denn er hielt ſich an den Schluß der Aeußerung Sulla's und ſagte ungläubigen Tons:
„Du wollteſt wirklich abdanken, Sulla?“
„Warum hältſt Du das für unmöglich? Was iſt's, was mir die Macht noch Begehrenswerthes böte? Ich habe meine Feinde geköpft wie Mohnköpfe und mit ihnen Millionen meiner Freunde bereichert, mein Haus iſt beſtellt und der Staat auch. Der ſtolze Knabe noch muß fallen, der ſich als den Erben des Marius be⸗ trachtet, weil er zufällig ſein Neffe iſt. Dann iſt's gut und Sulla kann gehen. Heiße ich nicht der Glück⸗ liche und würde ich den Beinamen verdienen, wenn ich die Laſt der Regierungsſorgen bis zum Ende trüge? Nein, Papirius, ſie ſollen von mir nicht ſagen, die Sorgen haben ihn erdrückt, ſie ſollen lieber ſagen, er hat die Sorgen von ſich geworfen, um als der Glück⸗
liche zu ſterben, wie er als der Glückliche gelebt.“
„Du willſt der Welt eine Komödie vorſpielen, Sulla?“ warf Papirius im Gefühle hin, an dieſer Stelle Alles ungeſtraft ſagen zu dürfen.
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