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Junger Mann, ſagte ich damals zu ihm ſieh Dich vor, Du haſt Dich vermeſſen, es mit einem aufzunehmen, der mächtiger und reicher iſt als Du. Ich weiß nicht, ob er mich verſtanden hat, aber er glaubte meinen Zorn beſchwichtigt zu haben, indem er ſeine Frau ver⸗ ſtieß und die Frau zu ſich nahm, die ich ihm zu⸗ geſchanzt. Er kann mir danken, daß ich es ſo an⸗ geordnet und ihm die ſchwangere Frau ins Haus ge⸗ ſchickt— ſie ſtarb im Wochenbett und er iſt Wittwer. Aber mein lachender Erbe ſoll er nicht ſein, den Na⸗ men Pompejus wird er vergebens in meinem Teſta⸗ mente ſuchen. Haſt Du dem Arzte ernſtlich auf den Zahn gefühlt, Papirius? Wie viele Monate gibt er mir noch?“
„Ein Jahr kann's dauern, ſagte er.“
„Ein Jahr, länger alſo, als ich dachte!“ rief Sulla erfreut.„Wohlan denn, ſo wollen wir danach leben. Laß das Teſtament jetzt, Papirius, und ſage mir, was ſich Rom erzählt.“
„Daß Catilina geſtern wieder ein Gut Cäſar's bei der öffentlichen Feilbietung an ſich gebracht habe. Es iſt ein allgemeines Wundern darüber, woher Catilina das Geld zu den Ankäufen nehme.“
„Man darf den Freunden die Seſterzien nicht nach⸗
zählen“, ſagte Sulla leichthin.„Er mag's nehmen,
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