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und er grübelte unterwegs über das Räthſel dieſes ſeltſamen Weſens.
Sein Geſchäft in jener Familie ging raſcher und glücklicher vor ſich, als er gehofft hatte. Das jüngſte Kind war bereits entwöhnt und man hatte ſchon daran gedacht, Philomena wieder zu entlaſſen.
„Und wenn es auch nicht ſo ſtände“, ſagte Phi⸗ lomena,„ich wäre heute noch von ſelbſt gekommen und habe mit der Herrſchaft ſchon vorher darüber geſprochen. Ich habe eine große Sünde begangen, daß ich mein Kind verlaſſen habe. Gott, was mir ſein Anblick ins Herz geſchnitten hat! Und hätte Erna jetzt noch Um⸗ ſtände gemacht, ſo hätte ich mein Kind weggeraubt, und wenn ich's aus der Wiege hätte ſtehlen müſſen über Nacht, damit Du's weißt. Aber was wird ſie nun ſagen, wenn ich wiederkomme? Mit meinem Leben möchte ich einen ſolchen Auftritt nicht wieder durchmachen, wie heute.“
„Aber wenn ich Dir ſage, Kind, daß ſie mich ausdrücklich geſchickt hat, Dich zu holen.“
„Geſchickt, v, das glaube ich nimmermehr“, ſagte Philomena. Auf einmal ſchrie ſie auf und beſchleu⸗ nigte ihre Schritte.„Sie hat Dich geſchickt, wegge⸗ ſchickt, Himmel— wenn ſie nur kein Unglück anrichtet!
O, daß Du ſie allein mit dem Kinde laſſen konnteſt!“ Groſſe, Offene Wunden. II. 2


