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Aber diesmal nützte ihr Drängen wenig. Carl⸗ man ſtand immer noch am Ofen und folgte den Bewegungen ſeiner Frau, die flüchtig einmal nach der alten Stutzuhr aus Ebenholz mit Alabaſterſäulen hinaufſah und dann emſig fortfuhr, den Tiſch zu decken, ein Geſchäft, womit ſie ſchon vorhin begonnen hatte.
Auf einmal fragte Carlman:
„Für wen iſt denn das dritte Couvert?“
„Siehſt Du“, ſagte Erna ſcherzend,„ich habe auch meine kleinen Geheimniſſe. Wir werden heute einen Gaſt haben— rathe einmal.“
Doch nicht den kleinen Poldl?“ ſagte Carlman, deſſen Gedanken noch immer bei dem Kinde des Buch⸗ binders waren.„Erna, wenn Du das gethan hätteſt—“
„Bitte, nur kein unverdientes Lob“, fiel ſie raſch ein;„wegen eines dreijährigen Kindes werde ich doch kein Couvert auflegen. Du mußt Dir ſchon eine etwas ältere Perſon vorſtellen. Was meinſt Du, wenn es meine Schweſter wäre?“
„Philomena!“ rief Carlman und verließ raſch den Ofen. Erna beobachtete ihn mit einem Seitenblicke und nickte ſtill vor ſich hin.
„Es iſt ſo, wie ich ſage, Philomena kommt mittags


