dienſtes gekommen.“ abgenonmen und wärmte ſeine Hände an den weißen Porzellanflieſen des Ofens.
„Was meinſt Du?“ fragte Erna, indem ſie ihre feinen Hände auf der Schulter des Gatten faltete.
„Ich wollte Dir erſt nichts ſagen“, war die Ant⸗ wort, welche etwas ſtockend herauskam,„bis drüben Alles in Richtigkeit, dann erſt wollte ich Dich fragen, ob Du nichts dagegen hätteſt, wenn mir ein Lieblings⸗ wunſch erfüllt würde. Dir würde er zugleich ein Prä⸗ ſent bringen, ein lebendes. Wie wär's“, ſagte er mit etwas haſtigem Tone„wenn wir den kleinen Poldl zu uns nähmen, mein Pathchen?“
„Ein fremdes Kind!“ rief Erna und machte ſich los. Mit ſichtlichem Widerwillen und ſchmerzlich be⸗ troffen ſchien ſie dieſen Vorſchlag zu erwägen; erſt nach einer langen Pauſe ſagte ſie mit unverkennbarer Selbſt⸗ überwindung:
„Ein fremdes Kind— ja, das wäre wohl ein Aus⸗ weg, aber die Verantwortung iſt groß; indeſſen, wenn es Dich glücklich machen kann, Carlman, Du weißt ja, ich thue Alles, Alles, was ich Dir nur an den Augen abſehen kann. Warum iſt es mir ſelbſt nicht längſt eingefallen? In Gottes Namen laß uns das Kind an⸗ nehmen. Wann kommt es denn?“
Er hatte jetzt die Schirmmütze
neneennee ———
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