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in ſeiner Art ſeltſam. Ein anderer Beſuch würde ein anderes Geſpräch zur Einleitung gewählt haben, würde einen Blick auf Bücher und Bilder, Büſten und die ſonſtige Einrichtung geworfen haben. Graf Fedor aber ſchien völlig gleichgültig für Alles, was nicht ihn ſelbſt betraf; ohne nur eine Minute zu verlieren, nohm er Platz auf dem Sopha und begann ſofort:
„Wann werden Sie die Arbeit beginnen? Ich wünſche, daß Sie dieſelbe noch im Herbſt vollenden, ich möchte ſie noch vor Ablauf des Jahres drucken laſſen.“
„Sie vergeſſen, Herr Graf“, erwiderte ich⸗„daß ich keinerlei Zuſage gegeben habe, ob ich überhaupt Ihre Geſchichte ſchreibe. Erzählen Sie erſt, dann will ich Ihnen ſagen, ob mich der Stoff anmuthet und mir geeignet erſcheint, etwas daraus zu machen. Alles Weitere wird ſich dann finden; alſo bitte ich, zu be⸗ ginnen.“
Graf Fedor ſah einen Moment ſtarr auf den Tiſch, dann in die Luft, als müſſe er Bilder der Er⸗ innerung beſchwören. Seine Züge hatten einen leben⸗ digeren Ausdruck angenommen.
„Mit genealogiſchen Notizen über mich und meine Familie darf ich Sie wohl verſchonen, zumal da Sie mich hinreichend aus der Geſchichte kennen lernen wer⸗


