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nicht dienen zu können. Es würde zu weit führen, wollte ich Ihnen eine Erklärung darüber geben, wie überhaupt ein literariſches Produkt entſteht. Mir tom⸗ men meine Stoffe theils durch eigenes Erlebniß, theils durch Beobachtung, ſelten durch ganz freie Er⸗ findung; aber auch bei ſolchen Motiven, die nicht im eige⸗ nen Leben liegen, iſt es die Hauptſache, daß ſie mich innerlich intereſſiren, meine ganze Theilnahme feſſeln müſſen. Erſt dann kann eine ſelbſtſtändige Arbeit da⸗ raus entſtehen. Auf Beſtellung habe ich noch nie⸗ mals geſchrieben.“
„Sie lehnen alſo ab?“ fragte Graf Fedor, und eine finſtere Wolke lagerte ſich auf ſeine Stirne.
„Jedenfalls in der von Ihnen beliebten Form. Indeſſen erzählen Sie mir Ihre Geſchichte immerhin. Erſcheint ſie mir neu, intereſſant und bedeutend, mit einem Worte: packt ſie mich, ſo wird ſie mich ſelbſt nicht loslaſſen, und eines Tages werde ich ſie ſchrei⸗ ben müſſen.“
„Eines Tages— warum nicht ſofort?“ fuhr Graf Fedor unmuthig heraus.„Nennen Sie mir Ihre Bedingungen. Sie ſollen ſich nicht über mich be⸗ klagen.“
men wird, ich bedaure jedoch, Ihnen in dieſer Weiſe
„Sie mißverſtehen mich, Herr Graf“, erwiderte ich.
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