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Erinnerungen an die einſtigen Tage hinzugeben. Alban ſchien den Eindruck, den er auf mich machte, wohl zu bemerken. Ein bitteres Lächeln glitt über ſeine Lippe.
„Nun, was bringſt Du mir?“ fragte er mit dem trockenſten Tone von der Welt.
„Ich bringen? Nichts in der Welt!“
„Wir werden uns doch wahrſcheinlich Erklärun⸗ gen zu machen haben“, fuhr er fort.„Biſt Du wirk⸗ lich glücklich geworden mit ihr? Ich möchte es wün⸗ ſchen, um vollkommen beruhigt zu ſein.“
Ich muß wohl ein ſonderbares Geſicht zu dieſen Worten gemacht haben, denn plötzlich flammte ſein Auge auf. Er ergriff mich am Arme und ſchüttelte mich.„Menſch, foltere mich nicht! Vieles habe ich er⸗ wartet, und auf Alles war ich gefaßt, aber daß ſie Dich ſchicken würde, Dich, der mein Glück zerſtört hat, das iſt ausgeſuchter Hohn und verdiente eigentlich einen Gang in Waffen, wenn es die elende Schlange werth wäre!“
Ich entzog mich ziemlich heftig ſeiner Berührung und ſtellte mich ihm mit Entſchiedenheit entgegen.
„Wenn wir uns verſtehen ſollen, ſo rede in menſch⸗ licher Weiſe, bis jetzt haſt Du mir nur Räthſel auf⸗ gegeben.“
Alban von Ribbeck ſchien von meiner Haltung


