ir um Ner
en
die ich ßte
0
mit
——
einer Hellebarde greifen, um mich zu vertreiben? Ich hätte lachen müſſen, wenn nicht der Wahnwitz des Alten angefangen peinlich zu werden. Faſt in demſelben Augenblicke, als der alte Herr zu ſeiner Waffenſamm⸗ lung eilte, öffnete ſich auf der entgegengeſetzten Wand eine Tapetenthür, die ich ſonſt nie bemerkt hatte, und Gretchen ſelbſt mit wirrem, loſem Haar und in einem Négligé, dem man die Eile anſah, ſtürzte herein. Der alte Peter mußte ihr doch etwas von meiner Anweſen⸗ heit geſagt haben, oder der Lärm unſeres Wortwechſels konnte bis zu ihrem ſtillen Stübchen gedrungen ſein; einigemal wollte es mir vorher auch erſcheinen, als ob ſich der weiße Vorhang an jenem räthſelhaften runden Fenſter über der Hausorgel bewegt habe.
Gretchen eilte in meine Arme.„Theobald, ſchone meines Vaters!“
Kaum erklang ihre Stimme, als der alte Herr ſich, wie von einem Wurf getroffen, umdrehte. In ſei⸗ ner Hand ſchwang er ein blitzendes Etwas; wenn ich nicht irrte, war es jener venetianiſche Dolch, den er auf dem Trödelmarkt erhandelt hatte, als wir uns zum letzten Male ſahen.
„Geh aus den Armen dieſes Schuftes!“ rief er.
„Vater, Theobald iſt ein Ehrenmann!“ rief Gret⸗ chen, indem ſie wie abwehrend ihren Arm erhoh.
)* *


