Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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Was wollen Sie damit ſagen? rief er und faßte meinen Arm.

Jetzt war ich nun doch bei dem Thema angekom⸗ men, das ich ſo ängſtlich hatte vermeiden wollen, aber ſolche Auseinanderſetzungen haben ihr unberechenbares Verhängniß.

Herr von Thymian, ſagte ich,Sie können mir hundertmal die Hand Ihrer Tochter verweigern, um die ich ehrlich und offen geworben habe, aber bei der Wahrheit müſſen Sie bleiben. Statt deſſen aber haben Sie meinen Brief unterſchlagen Sie ſtellen mich in den Augen Ihrer Tochter als Verräther und als Ehr⸗ loſen hin, während Sie ſelbſt ehrlos handelten und die Wahrheit fälſchten. Sie haben nicht das Recht, mich zu beſchimpfen oder verächtlich zu behandeln. Miüßte ich Sie nicht bedauern, ſo würde ich Sie verachten!

Der alte Herr fuhr in demſelben Augenblick mit erhobenem Arm auf mich los.

Ich aber fing denſelben über dem Handgelenk auf und drückte mit unwillkürlicher Bewegung den aufge⸗ regten Alten in ſeinen Rollſtuhl nieder.

Kaum hatte ich ihn jedoch losgelaſſen, als er von neuem wie ein Tiger aufſprang und zwar nach der Seite des Fenſters zu, wo die phantaſtiſche Waffen⸗ trophäe die Wand ſchmückte. Wollte er wirklich zu