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zuweilen an Sonntagen zu thun pflegte, wenn mich
das böſe Wetter nicht zu Hauſe hielt. Dieſer Menſch hatte mich nachdenklich gemacht,
und unwillkürlich wurde ich zu Vergleichungen ge⸗
zwungen. Wie neidenswerth haben es ſolche Mutter⸗ ſöhnchen des Glücks! Ohne Sorge wachſen ſie heran, lernen das Wenige, was ſie brauchen, ohne Sorge, machen ihre ſchönen Reiſen, ſammeln Eindrücke und vollenden ihre nothdürftige Bildung ohne Sorge, wachſen in das Geſchäft und den willkürlich gewählten Lebensberuf hinein und gründen ihren Herd ohne Sorge. Das Lieblichſte und Reizendſte, das Feinſte und An⸗ muthigſte der Welt iſt gerade gut genug, um ihr Haus zu ſchmücken, und ohne Sorge pflücken ſie die ſüßeſten Genüſſe des Lebens, ohne ſich nur recht bewußt zu werden, wie glücklich ſie ſind und wie wenig ſie dazu gethan haben, ſolche Bevorzugung zu verdienen.
Bedachte ich dagegen meine eigene Lage und meine Lebensbahn, ſo war ſie lange Zeit eine Kette von Ent⸗ ſagungen und Entbehrungen geweſen, denn der früh⸗ zeitige Tod meiner Aeltern, eine regelloſe Erziehung unter den Augen einer Großmutter, die ſelbſt in dürf⸗ tigen Umſtänden lebte, war nicht dazu angethan ge⸗ weſen, mich frühzeitig in eine erſprießliche Laufbahn zu bringen. Das rauhe Leben ſelbſt war mein Zucht⸗
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