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von hunderttauſend Gulden zu Fuͤßen legen wollte— er war ein angenehmer Mann, angeſehen und reich, ich ein armer Schlucker, wir Beide von der Welt ſehr geringgeſchätzt, Baucis, es hat mich zum gluͤcklich⸗ ſten aller Sterblichen gemacht.“
„Nun ſiehſt Du, mein Philemon, ſo gluͤcklich hat uns die Freiheit gemacht— und noch heute— ſoll ich's Dir geſtehen— noch heute, täglich macht es mich gluͤcklich, Dich frei zu wiſſen und doch— mein eigen, denn Du biſt ja noch immer ein Mann, der eine junge, ſchoͤne und reiche Frau gluͤcklich machen kann, und ich bin ſtolz darauf, daß Du frei biſt.“
„Und Du,“ ſagte Philemon freudig,„wäreſt Du nicht die Perle jedes Hausweſens? Muͤßte ſich nicht jeder Mann gluͤcklich ſchaͤtzen, Dich heimzufuͤhren?“
„Und doch willſt Du mich ungluͤcklich machen—“
„Ich Dich ungluͤcklich?“
„Nun, Du willſt mich heirathen, ich werde Dich dann beſitzen wie meinen Muff und mein Sopha, das mir Niemand nehmen kann— ich werde Dich vielleicht nicht mehr ſo zu ſchaͤtzen wiſſen, wenn ich Dich nicht mehr verlieren kann.“
„Du haſt Recht, mein Engel— Nichts mehr da— von— aber die Leute, die boͤſen Leute!!!“
„Laſſen wir ſie reden!“
„Aber ſie ſagen— welch' ein Skandal!— dieſe alten Liebenden— wann werden ſie zu Vernunft kommen?— ſie koͤnnen doch heirathen, warum thun ſie es nicht—2
„Nun gerade nicht, weil ſie ſich daruͤber aͤrgern. Haben wir, ſo lange wir der Welt Urtheil nicht ver⸗ achten— ſondern leidend es ertragen mußten— ha— ben wir es damals ertragen, ſo wollen wir uns jetzt raͤchen— gerade nicht.“
„Recht ſo, Weibchen,“ jubelte Philemon,„nun gerade nicht.“
Wien. 2. Bd. 2
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