Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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wie eine tauſende. Und wie die heutige Menſchheit ringt, ſich Gemüt von Vorurtheilen loßzureißen dieſes, von ſchlim⸗ anilig men Leidenſchaften, der Eitelkeit, Eiferſucht und Neid ſden unterſtuͤtzt, iſt kaum noch erſchuͤttert, obgleich jeder über ni Einzelne fuͤr ſich es erkennt, denn es hat ſchreckliche wime⸗ Bundesgenoſſen: die beleidigten Wuͤnſche der Wolluſt. und uWie unendlich traurig iſt dieſe Verkehrtheit des gen un Pflichtgefuhles! Welch' ein Ungluͤck, daß in der That t, wenn die verwerflichſten Schwachheiten und Laſter der menſch⸗ ect, oder lichen Natur, die menſchliche Eitelkeit, die Selbſtſucht, Zig der Neid, die unerſaͤttliche ausgeartete Begier der e Lul Wolluſt, ſich aller Vorwaͤnde der Tugend bemächtigen, . iten um ihre frevelnden Wuͤnſche zu befriedigen! Welcher Fluch liegt auf dieſer europaiſchen Ci⸗ durh viliſation! S.Man koͤnnte ein Meer fuͤllen von den Thränen, welche aus der reinſten Dummheit geweint werden! Und welche Gefahr fuͤr das vernunftgemaße und naturrichtige Menſchheitleben! 5Die ſchlechten Leidenſchaften, theils durch die

6. Wirkungen des Vorurtheils nicht befriedigt, theils da⸗ durch gehindert, ſtreben nach einer unbedingten aus⸗ iuſtun gearteten Sinnenfreiheit Gemeinſchaft der ſinnlichen inſt Genuͤſſe, nach einer thieriſchen Naturfreiheit, welche die nue höhere Natur des Menſchen mit dem der Thiere gleich⸗

5 ſtellt Communismus! nb lugendUnd dieſes Syſtem der philoſophiſchen»Schweine,

wie es zu Zeiten Epikurs niemals erhoͤrt war, in ſol⸗ Wien. 2. Bd. 26