Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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zwingbar wie der Tod. Ihre Richtung kann nicht gelenkt und gezugelt werden, entweder ſie erreicht ein Ziel, oder ſie artet aus und zerſtoͤrt das Individuum es giebt nichts Drittes. Ein Weib, welches ſich beklagt, daß die ſinnliche Liebe ihres Gatten ſich ihr nicht mehr zuwende oder ſie zeitweilig verlaſſe, iſt ebenſo thoͤricht, als ob ſie ſich beklagte, wenn die Sonne aufhoͤrt zu ſcheinen. Der Haß der Eiferſucht iſt ſo thoͤricht, wie der Haß gegen einen Leichnam waͤre.

Die Sinnlichkeit iſt eine Naturkraft wie jede andere. Sie gehorcht keinem menſchlichen, ſondern nur dem ewigen Geſetze der Natur. Sie ſtumpft ſich ab durch die Gewohnheit deſſelben Reizes.

In naturgemaͤßer Freiheit ſtroöͤmt ſie aus wie ruhiges, belebendes, zeugendes Licht in der Be⸗ ſchraͤnkung wird ſie zuͤgellos und zuͤndend, aus einem ſchaffenden Princip ein zerſtörendes und Tod zeugendes.

Im Weibe iſt minderes Begehren, daher be⸗ ſchraͤnkte Naturfreiheit.

Daher entſpricht dem Naturgeſetze die groͤßere ſittliche Freiheit des Mannes und die Unterthänigkeit des von ſeiner groͤßeren Kraſft beherrſchten Weibes.

Aber grauſame Täuſchungen des menſchlichen Verſtandes, unnatuͤrliche Verirrungen machten das Verhältniß gleich das Recht des Weibes gleich dem des Mannes, obwohl er factiſch es immer beherrſcht.

Es iſt herzbrechend, das Elend zu bedenken, zu welchem das Weib durch die unſelige Taͤuſchung der